Fahrbetrieb in Grumpendorf am Kanal
Grüß Gott Bahner!
Werte Freunde deutscher Ingenieurs- und Bierbraukunst! Hier nun weitere bierselige (alkoholfreie) Überlegungen zum Fahrbetrieb in Mülheim. An dieser Stelle wollen wir nun unsere Ideen zusammentragen.
Die Idee
- Als Teil der Schwellenleger agieren die Modellbahnfreunde aus Mülheim mit den selbstgebautenkauften Modulen unter dem Namen "Grumpendorf"
- Es werden genormte Module von Modellbahn-Module verwendet. Dieses dient der späteren Verbindung der Module untereinander.
- Es werden 2 Grundmodule festgelegt. Die Module haben das Maß 1000 x 500 mm. Als erste Erweiterung haben die findigen Bahner ein drittes Modul von 500x500 mm angeschlossen, damit sich ein geschlossenes Oval ergibt und damit man hier seine Runden drehen kann. Das vierte Modul ist geplant 500x500 mm und schließt sich am Hafen zum rangieren an.
- Die Betriebsstellen auf den Modulen heißen "Grumpendorf-West", "Otterndorf", "Übergabebahnhof Flintendorf", "Unterlenningen", "Hafen", "Klapperstadt" und "Neuhausen".
- Die Grund-Modulfläche stellt eine dörfliche Nebenbahn mit Kanalanschluss zum Warenaustausch dar. Die Module haben eine feste Anordnung. Die Gleise werden an den Modulübergängen getrennt und später an der selben Stelle wieder verbunden.
- Der Güterverkehr hat einen Anteil von 70% am Fahrbetrieb, der Personenverkehr hat einen Anteil von 20%. Die restlichen 10% sind Betriebsfahrten zur Lokbereitstellung oder Gleisreinigung.
- Es wird DCC auf 28 Stufen gefahren.
- Als Digitalsystem wird die z21 start von Fleischmann/Roco genutzt.
- Die Gleisspannung liegt bei 18V DC. Damit diese für Spur N runter auf 15V geregelt werden kann, wird bei Bedarf ein Digitaler Signal Regler von Arnold Hübsch vorgeschaltet.
- Die Gleise und Weichen sind von Fleischmann piccolo https://www.fleischmann.de/de/productsearch/0-0-0-0-0-0-0-005008-0/products.html
- Die Weichen sind magnetgesteuert. Eine Möglichkeit der Steuerung über Motoren oder Servos wird später erforscht.
- Die Lokomotiven können von allen Herstellern genommen werden.
- Die Wagen können von allen Herstellern bezogen werden.
- Die
Lokdecoder
sind bevorzugt von den nachfolgenden Herstellern zu verwenden, um Kompatibilität und Programmierbarkeit zu ermöglichen:
ESU Lokpilot,
Döhler&Haass
Die Geschichte von Grumpendorf
Der Fahrbetrieb in Grumpendorf findet auf 2 Modulen statt. Eine spätere Erweiterung ist möglich.
Grumpendorf und seine Nachbarorte befinden sich im Kreis Hagelschrott (Amtliches Kennzeichen HGS) etwa 17km südwestlich von Braunschweig zwischen den Städten Salzgitter und Wolfenbüttel. Über den kleinen Ort Klapperstadt findet sich ein Anschlussgleis zum Stichkanal Salzgitter und zum Mittellandkanal. Hier besteht die Möglichkeit der Verschiffung von Waren. Weiterhin besteht über den Übergabebahnhof Flintendorf der Austausch von Güterwagen Richtung Braunschweig.
Das rechte Modul enthält den Güterbahnhof Grumpendorf-West mit seinen insgesamt 7 Güteranschlüssen / Ladestellen. Es gibt keinen Haltepunkt für den kleinen Personennahverkehr.
Von Grumpendorf aus nach Westen erreichen wir Otterndorf. Hier gibt es am Bahnhof einen Haltepunkt für den Personennahverkehr. Ein zweites Gleis im Bahnhof ermöglicht das Verladen von Gütern.
Von Otterndorf aus erreichen wir nördlich den Übergabebahnhof Flintendorf (hier wurde etwa um 1843 das historisch verbürgte Flintenweib ansässig). Dieser verfügt über 5 Güteranschlüsse mit Ladestellen. Außerdem ist hier der Übergabe-Anschluss an die Hauptbahn nach Braunschweig. Auf einem Übergabegleis werden volle und leere Wagen ausgetauscht.
Folgt man nun der Schiene von Flintendorf nach Osten gelangen wir zurück an den Abzweig nach Otterndorf, wo es dann zum fleißigen Handwerksdörfchen Unterlenningen geht. Zahlreiche findige Handwerker haben sich hier zusammengefunden und verfrachten ihre Erzeugnisse auf die Bahn. Auch ein Personenhalt ist hier zu finden.
Generell dürfen auf jeden Fall Waren zwischen den Güteranschlüssen innerhalb der Module frei transportiert werden.
Folgt man der Schiene von Otterndorf ostwärts gelangt man nach einer Kurve an den Abzweig zum Hafen, an dem Waren über den Kanal nach Salzgitter transportiert werden.
Auf der Hauptstrecke kommt man zum Haltepunkt Klapperstadt, wo sich der der Biobauernhof befindet.
Nach Klapperstadt folgt nun Neuhausen. In Neuhausen befindet sich der Bahnhof für den Pendelverkehr sowie ein Museumsbahnsteig. Anschlüsse für Güter gibt es u.a. für den Markt.







